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(Zeitungsartikel aus der »RP« von Dienstag, 19.03.2019) Für das Lebensende im Kreis der Familie
Das Palliativnetzwerk Niederrhein unterstützt Patienten, die unheilbar krank sind
Palliativ-Medizin will sicherstellen, dass ein würdevoller Tod im Kreise der Liebsten möglich ist. Foto: Jens Wolf/dpa Palliativ-Medizin will sicherstellen, dass ein würdevoller Tod im Kreise der Liebsten möglich ist.
Foto: Jens Wolf/dpa


Moers.
Das Palliativ-Netzwerk Niederrhein unterstützt Patienten, die unheilbar krank sind, und deren Angehörige. 2018 war es so nachgefragt wie nie.


Von Peter Gottschlich

Wenn Dr. Klaus-Günther Gollan und Birgit Kessler zu Patienten und ihren Familien kommen, um im Erstgespräch die Frage zu stellen, welches Ziel sie haben, hören sie oft: „Ich will noch die Taufe meiner Urenkelin erleben.“ Oder: „Ich möchte noch bei der Abiturfeier meines Enkels dabei sein.“ Oder: „Ich will noch unsere Goldhochzeit feiern.“ Nicht selten können die Patienten diese familiären Ereignisse zusammen mit dem Palliativmediziner und der Pflegdienstleiterin im Palliativ-Netzwerk Niederrhein erleben. „Ohne Sie hätten wir das Ziel nicht erreicht“, wird ihnen dann von den Angehörigen ins Ohr geflüstert. Sie freuen sich, wenn sie das hören. „Das sind bewegende Momente“, sagen sie.

v.l.n.r.: Dr. Klaus Günther Gollan, Norbert Schürmann, Ralf H. Nennhaus, Birgit Kessler und Heinrich Röwer. Foto: St-Josef v.l.n.r.: Dr. Klaus Günther Gollan, Norbert Schürmann, Ralf H. Nennhaus, Birgit Kessler und Heinrich Röwer. Foto: St.Josef

 

Das Palliativ-Netzwerk Niederrhein versorgt Patienten, die unheilbar krank sind und deren Gesundheit durch weitere medizinische Eingriffe nicht mehr verbessert werden kann. Gleichzeitig begleitet es die Familienangehörigen. „Wir bringen Zeit mit“, sagt Klaus-Günther Gollan aus Rheinberg als Sprecher der Palliativärzte im Netzwerk. Birgit Kessler aus Moers ergänzt als Sprecherin der Pflegedienste: „Im Gespräch kann eine Ehefrau eines Patienten zum Beispiel erzählen, welches Leid sie erlebt hat.“

Die Krankenkassen übernehmen die Kosten
Kosten Für die Patienten ist diese Versorgung kostenlos, weil sie von den Krankenkassen übernommen wird. Bei den gesetzlich Versicherten sofort und bei den privat Versicherten auf Antrag.
Diskussion Die Krankenkassen sind durch das Bundesgesundheitsministerium verpflichtet, die Kosten der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) zu übernehmen.

Das Netzwerk arbeitet eine medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege aus, die für die Patienten individuell ist. „Das Netzwerk ist 24 Stunden am Tag da, auch an Sonn- und Feiertagen“, sagt Netzwerkgeschäftsführer Heinrich Röwer. „Bei Notfällen ist im Regelfall innerhalb einer halben Stunde jemand vor Ort. Sie oder er weiß, was zu tun ist und welche Medikamente gegeben werden. Das Netzwerk ist gut vernetzt. Es ist auch in Altenheimen und Hospizen aktiv.“

Es besteht aus einem Team von 20 Haus- und Fachärzten sowie 90 Palliativpflegekräften aus sechs Pflegediensten. Gesellschafter des Netzwerkes, das eine GmbH ist und seinen Sitz in Moers hat, sind neben vier Ärzten das St.-Josef-Krankenhaus in Moers und die Karl-Leisner-Kliniken in Kleve. Es ist in den Kreisen Kleve und Wesel aktiv.

Für die Kontaktaufnahme hat es ein Koordinierungsbüro in Issum an der Weseler Straße 16 (Telefon 02835 446030). Daneben gibt es ein Beratungsbüro in Moers am Eurotec-Ring 15 (Telefon 02841 4808344). Dieses hat das Netzwerk neu eröffnet, weil es im vergangenen Jahr so stark nachgefragt wie nie zuvor. „Wir haben mehr als 1200 Patienten versorgt und somit 1200 Familien“, berichtet Norbert Schürmann als Palliativarzt des Netzwerkes, der auch die Palliativstation des St.-Josef-Krankenhauses leitet. „Das Angebot könnte bekannter sein. Dann wären es mehr.“ Von Anfang 2012, als das Moerser Palliativ-Netzwerk als eines der ersten in Nordrhein-Westfalen gegründet wurde, bis Ende 2017 waren es im Jahresdurchschnitt nur 450 Patienten.

„80 Prozent der Menschen haben den Wunsch, zu Hause zu sterben“, sagt Ralf Nennhaus als Geschäftsführer des St.-Josef-Krankenhauses. „Durch das Netzwerk können sie bis zum Lebensende ein Leben mit bestmöglicher Lebensqualität führen.“


(Zeitungsartikel aus der »RP« von Freitag, 15.03.2019) Palliativnetzwerk Niederrhein:
Pläne schmieden, wenn das Leben endet
Es ist gut, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Die Palliativmedizin will helfen, wenn es bei Krankheit schwierig wird. Es geht um das Zurückgewinnen von Lebensqualität. Foto: dpa/Julian Stratenschulte Es ist gut, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Die Palliativmedizin will helfen, wenn es bei Krankheit schwierig wird. Es geht um das Zurückgewinnen von Lebensqualität.
Foto: dpa/Julian Stratenschulte


Niederrhein.
Die Palliativmedizin hilft, die Beschwerden von Menschen am Ende des Lebens erträglich zu machen. Mehr Lebensqualität erlebt auch ein Ehepaar, bei dem die Frau an Knochenkrebs erkrankt ist.


Von Bianca Mokwa.

In einer Ecke steht der Fernseher. Statt eines Schreibtisches ist gegenüber dem Fenster eine Kommode mit Medikamenten. „Das war mal mein Arbeitszimmer“, sagt der Mann, der neben dem Bett seiner Frau sitzt. Ein Krankenbett. Seine Frau sitzt aufrecht, vor einigen Wochen wäre das nicht denkbar gewesen. Die Situation kann sich tagtäglich auch verschlechtern. „Es ist eine todbringende Krankheit. Sie schreitet voran. Krebs, der die Knochen zerstört“, sagt die 55-Jährige sachlich. Das Ehepaar möchte anonym bleiben.

Sie habe die ganze Maschinerie im Krankenhaus durchlaufen und irgendwann für sich keinen Sinn mehr darin gesehen. Nach dem letzten Krankenhausaufenthalt mussten die Sanitäter sie ins Bett tragen. Den Morgen, als sie zur Strahlentherapie gefahren werden sollte, beschreibt ihr Mann als „Chaos hoch 25“. Vor Schmerzen konnte sie sich nicht rühren.

Mitmachen beim Letzte-Hilfe-Kursus
Was Ein „Letzte-Hilfe-Kursus“ vermittelt Wissen zu Hilfsangeboten, die in lebensbegrenzenden Situationen nützlich sind. Die Informationen wenden sich an alle, auch diejenigen, die noch nicht Erfahrung mit der Begleitung Sterbender gemacht haben.
Wann Die nächsten Termine sind Donnerstag, 9. Mai, 17 bis 21 Uhr und Mittwoch, 5. Juni, von 17 bis 21 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wo In der Geschäftsstelle „Die Pflege“ in Moers, Eurotec-Ring 15-19.
Anmelden Telefonisch unter 02841 93456 oder per Mail an pressestelle@die-pflege.com.

Neben ihrem Bett sitzt auch Lisa Laacks. Sie ist Palliativschwester. Ihre Aufgabe ist es, die Symptome zu lindern. Dazu gehört auch die Behandlung von Schmerzen. Für die Angehörigen von Patienten gibt es immer auch ein Notfall-Paket. Das enthält Mittel gegen Übelkeit, Schmerzen, Luftnot, gegen Verschleimung und das Rasseln, das am Ende des Lebens auftreten kann. Angehörige sind bei der Palliativpflege mittendrin und können mit anpacken. Der Ehemann am Bett nickt wissend.

Als die Ärztin der an Knochenkrebs erkrankten Ehefrau riet: „Sie bleiben zu Hause. Wir gucken, dass die sich erholen“, war es kurz vor Weihnachten, und der Vorschlag klang unwirklich. Klar habe man sich Gedanken gemacht, über Hospiz und Pflege, sagt ihr Mann. Mit dem Palliativpflegedienst habe er die Rückendeckung, die er braucht. „Wenn die nicht da wären, könnte ich nicht mehr zu Hause sein“, sagt seine Frau. Zur „Rückendeckung“ gehört mehr als nur die gezielte Gabe von Medikamenten. Auch Juliane Mallmann schaut regelmäßig bei dem Paar vorbei. Sie ist Psycho-Onkologin. „Der Begriff ist verwirrend“, gibt die gelernte Kinderkrankenschwester und Sozialpädagogin zu. Denn nicht nur Krebspatienten werden von ihr begleitet, sondern auch alle anderen Menschen mit einer schweren Erkrankung.

Was sie eint: Alle bewegt die Frage, wie es weitergeht, nicht nur mit dem Erkrankten, sondern mit der gesamten Familie. „Man muss plötzlich mit sehr vielen Veränderungen zurecht kommen. Auch, dass man bald die Welt verlässt. Das macht mir sehr viel Angst“, gibt die an Knochenkrebs Erkrankte zu. Die Gespräche helfen, die Angst erträglicher zu machen. Panikattacken seien keine Seltenheit, sagt Lisa Laacks vom Palliativpflegedienst. „Bestenfalls ohne Schmerzen, ohne Sorgen“, beschreibt Birgit Kessler, Pflegedienstleiterin vom Palliativnetzwerk Niederrhein, den Abschied aus dieser Welt.

Das Netzwerk sorgt dafür, dass Pflegedienste, Apotheken, Sanitätshäuser und natürlich Ärzte zusammenarbeiten und sich austauschen. Ganz nah am Patienten sind die Palliativschwestern und -pfleger. Kein leichter Job. „Manche Mitarbeiter haben fünf oder sechs Todesfälle die Woche“, sagt Birgit Kessler. Das liegt vor allem daran, dass viele „leider oft sehr spät ins System kommen“. Der Schritt zur Palliativpflege fällt vielen schwer oder ist nicht bekannt. Das sei schade. „Ich bin noch nicht so weit“, sei eine Aussage, auf die sie immer wieder treffe. Bei Palliativ denken die meisten, ähnlich wie beim Wort Hospiz, direkt, dass Leben sei vorbei. Dabei bedeutet Palliativ ein Stück Wegbegleitung zum Ende hin, in denen auch schöne Momente vorkommen. „Es gibt immer noch Familien, in denen nicht über das Sterben gesprochen wird“, sagt Birgit Kessler. Dabei wäre eine frühe Beschäftigung mit den Möglichkeiten der Palliativpflege gerade auch für Angehörige hilfreich. Sie sind als Unterstützer gefragt. Zum Beispiel können sie mit einem morphinhaltigem Nasenspray ihrem Angehörigen starke Schmerzen kurzfristig nehmen. In einem Letzte-Hilfe-Kursus können Angehörige lernen, welche Handgriffe und Hilfsmittel Schmerzen und Symptome lindern. „Wir tun ganz viel rund um die Geburt, Leute besuchen Kurse, aber immer noch gibt es wenig Modelle, was man tun kann, wenn der Opa stirbt“, sagt Birgit Kessler.

Wegen der Krebserkrankung seiner Frau musste sich der Ehemann damit zwangsläufig auseinandersetzen. „Glücklicherweise kann ich mir meinen Tag so einteilen, dass ich meine Frau pflegen und unterstützen kann“, sagt er. Dankbar ist er für den großen Freundeskreis. In einer Liste trägt sich jeder ein. „Es ist immer jemand da, so dass meine Frau keine Angst haben muss, wenn eine kurzfristige Verschlimmerung auftritt.“ Die kann es immer geben. So wie vor Kurzem. Zur Stabilisierung der Knochen nahm sie Tabletten. Die führten zu Übelkeit. Über Infusionen wurde der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen. Weil Essen nicht mehr möglich war, kam die Nahrung über einen Port in den Körper. Mittlerweile geht es ihr wieder besser. Kleine Pläne können geschmiedet werden. Mit dem Treppenlift könnte sie demnächst in den ersten Stock fahren. „Dann hätte ich auch Gelegenheit, wieder zu duschen“, sagt sie optimistisch. Bisher musste die Waschschüssel reichen. Und auch die Sehnsucht ist geweckt. Einmal wieder einen Ausflug mit der Familie, dem Mann und den Töchtern machen. Noch ist daran nicht zu denken. Zweifel sind auch da. Sie hat den Landschaftsgärtner organisiert für eine Ecke des Gartens. „Man fragt sich, macht das alles noch Sinn?“, sagt die 55-Jährige gefasst. Palliativschwester Lisa Laacks spricht ihr Mut zu. Wie lange jemand noch zu leben hat, darüber werden keine Prognosen abgegeben. Stattdessen wird nach vorne geschaut. Ganz pragmatisch. Mit dem Rollstuhl könne sie den neu gemachten Teil des Gartens doch gut erreichen. Warum also nicht doch noch Schönes planen?

Zu den Füßen der Frau im Bett liegt eine Katze und schläft zufrieden. Ein Stück Normalität, wenn das restliche Leben Kopf steht.


(Zeitungsartikel aus der »RP« von Samstag, 16.02.2019) Palliativ Netzwerk Niederrhein in Issum
Begleitung in der letzten Lebensphase
Birgit Kessler ist die Pflegedienstleitung der Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH. Foto: privat
Issum. Das Palliativ Netzwerk Niederrhein will über die Möglichkeit der Begleitung sterbenskranker Menschen aufklären und bietet Hilfe an.
Die Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH ist ein multiprofessioneller Zusammenschluss von Personen und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Die Aufgabe ist es, die Schmerzen von Schwerkranken zu lindern.

Zum Netzwerk gehören Palliativärzte, Pflegedienste, Psychoonkologen, ambulanten Hospizdienste und viele mehr. Das Netzwerk versorgt und betreut seit mehr als sechs Jahren schwer erkrankte Patienten, die in ihrer letzten Lebensphase eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (auch SAPV genannt) benötigen und ermöglicht ihnen ein Sterben in ihrer vertrauten Umgebung. Birgit Kessler wurde nun zur Pflegedienstleitung der Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH berufen.

Sie engagiert sich seit mehr als 15 Jahren im Palliativbereich. Seit 2012 ist sie Kooperationspartnerin der Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH.

Sie ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin des ambulanten Pflegedienstes „Die Pflege GmbH“, Moers und konnte so ihre langjährige Erfahrung in der ambulanten Pflege und Palliativversorgung von Anfang an in die Arbeit für das Palliativ Netzwerk einbringen.

Bei der Organisation und Durchführung von Letzte-Hilfe-Kursen, der jährlichen Gedenkfeier für verstorbene Patienten, regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte bis hin zur Einführung des Palliativausweises ist sie an vielen innovativen Projekten maßgeblich beteiligt.

„Ich freue mich jetzt auf meine neue Aufgabe im Netzwerk. Intensivieren möchte ich die interne und externe Kommunikation des Netzwerks. Dazu gehören regelmäßige ‚Palliativtage‘ für Patienten, Angehörige und medizinische Berufsgruppen, bei denen wir über unsere Arbeit informieren sowie spezielle Fortbildungsveranstaltungen für die Mitglieder des Netzwerks. Das liegt mir sehr am Herzen. Wir ermöglichen unseren Patienten, ihre letzte Lebensphase selbstbestimmt zu Hause zu verbringen. Die Bevölkerung soll wissen, dass wir für sie da sind“, so Birgit Kessler über ihre neue Aufgabe.

„Dass wir Frau Kessler als neue Pflegedienstleitung gewinnen konnten, freut uns sehr. Sie ist eine Persönlichkeit mit viel Erfahrung und Expertise in der Pflege, speziell in der Palliativpflege. Solche Fachkräfte und Kooperationspartner findet man in unserer Branche sehr selten. Ihre ausgewiesene Vernetzung in der Pflegebranche sowie ihr Fachwissen sind eine besondere und wichtige Bereicherung für unser Team“, so Christian Fischer und Heinrich Röwer, Geschäftsführer der Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH.

Das Netzwerk deckt die Region von Kleve bis Moers und von Emmerich bis Straelen ab.

Die Palliativversorgung ist ausdrücklich gesetzlicher Bestandteil der Regelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung und ist außerdem völlig unabhängig vom Pflegegrad.


(Zeitungsartikel aus der »NRZ« von Samstag, 02.02.2019) Neue Leiterin fürs Palliativ Netzwerk
Birgit Kessler freut sich auf neue Aufgabe
Birgit Kessler ist die Pflegedienstleitung der Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH. Foto: privat
Kreis Kleve.
Birgit Kessler wurde zur Pflegedienstleitung der Palliativ Netzwerk Niederrhein GmbH berufen.
Seit mehr als 15 Jahren engagiert sie sich im Palliativbereich, ist unter anderem Mitbegründerin und Geschäftsführerin des ambulanten Pflegedienstes "Die Pflege" GmbH in Moers.
Bei der Organisation und Durchführung von Letzte Hilfe-Kursen, der jährlichen Gedenkfeier für verstorbene Patienten, regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen für Fachkräfte bis hin zur Einführung des Palliativauswseises ist sie an vielen innovativen Projekten maßgeblich beteiligt.

„Ich freue mich jetzt auf meine neue Aufgabe im Netzwerk. Intensivieren möchte ich die interne und externe Kommunikation des Netzwerks“, so Kessler.
Zu ihren Ideen gehören etwa regelmäßige „Palliativtage“ für Patienten, Angehörige und medizinische Berufsgruppen, bei denen über die Arbeit sowie Fortbildungsmöglichkeiten informiert wird.

Gedenkfeier am 28.11.2018

Am Mittwoch, den 28.11.2018 haben wir mit 90 Angehörigen, gemeinsam mit dem SAPV Team des Palliativ Netzwerkes Niederrhein all jenen Patienten gedacht, die im Zeitraum Oktober 2017 – September 2018 verstorben sind.
Diese Gedenkfeier bietet sowohl Angehörigen wie auch dem SAPV Team die Möglichkeit sich gemeinsam zu erinnern, zu trauern und ins Gespräch zu kommen. Im Verlauf der Feier erinnerten sich sowohl die Palliative Care Fachkräfte, vertreten durch Connie Kraemer, wie auch für die Palliativmediziner, Dr. Andreas Hampf mit bewegenden Worten an das vergangene Jahr.

Musikalisch wurde der Abend begleitet von Rachel Montiel, die mit ihrer klangvollen Stimme ein ums andere Mal die Herzen berührte.
Der 1. Teil der Feierlichkeiten endete mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Der Mond ist aufgegangen“.
Im Anschluss gab es bei einem kleinen Imbiss Zeit für Gespräche, Tränen und hin und wieder auch ein Lächeln.

Gedenkfeier am 28.11.2018

Gedenkfeier am 28.11.2018

Gedenkfeier am 28.11.2018

Gedenkfeier am 28.11.2018

Gedenkfeier am 28.11.2018

Gedenkfeier am 28.11.2018